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	Kommentare zu: Ausgabe #80: Wieso ich keine DAX-Titel im Depot habe?	</title>
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	<description>Das Vehikel für Value Investing aus Bayern</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Oct 2019 17:57:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Andreas		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2019 17:57:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://bavarian-value.de/2019/10/24/ausgabe-80-wieso-ich-keine-dax-titel-im-depot-habe/#comment-177&quot;&gt;Valueer&lt;/a&gt;.

Servus David, 

danke für die Blumen, wir geben uns auch wirklich Mühe Mehrwert zu generieren und auch mal persönliche Ansichten zu zeigen. Das sind gute Punkte, die du da ansprichst. 

Das mit dem Alter der DAX-Unternehmen hatte ich so auf den ersten Blick gar nicht auf dem Schirm, da bin ich ganz ehrlich. Tradition kann auch was Gutes sein, aber im Sinne neuer Technologien hinkt Deutschland doch schon arg hinterher. 
Bei den Unternehmen von Welt gebe ich dir Recht, aber ich sehe dort bei einigen die glänzende Fassade auch langsam bröckeln, wenn ich vor allem an die Premium-Automobilhersteller wie VW, Audi und Co. denke. Ich erkenne die Leistung der Vergangenheit durchaus an, aber viele Unternehmen haben sich für meinen Geschmack ein wenig zu lange auf ihren Lorbeeren der Vergangenheit ausgeruht, worunter dann auch neue Innovationen nicht in Gang kamen. 
Nichtsdestotrotz gibt es vor allem im Mittelstand in Deutschland auch noch wundervolle Unternehmen. Im Gegensatz zu den USA sind viele nur nicht börsennotiert und gar nicht auf dem Radar der Öffentlichkeit.
Bei deiner zweiten Reihe würde ich dir zustimmen, da sind schon ein paar Perlen mit dabei. 

Zum Thema Eigenkapitalquote hast du natürlich Recht. Ich habe diese Quote einfachheitshalber angenommen, damit die Übersichtlichkeit nicht flöten geht. Aber es stimmt natürlich, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann und es sinnvoller ist die Kennzahlen auch an die Branchen anzupassen. Ich wollte in dem Beispiel nur verdeutlichen wie oft DAX-Unternehmen an meinen &quot;idealtypischen&quot; Werten vorbeischrammen. In den USA hat der Durchschnitt der Unternehmen an sich schon eine höhere Eigenkapitalquote als in Deutschland. Das muss natürlich nichts Schlechtes sein, aber eine geringe Verschuldung ist für sich betrachtet natürlich positiv zu sehen aus Investorensicht. ;)

Danke für deinen ausführlichen und reflektierten Kommentar, so etwas lese ich wirklich sehr gerne!

Beste Grüße
Andreas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://bavarian-value.de/2019/10/24/ausgabe-80-wieso-ich-keine-dax-titel-im-depot-habe/#comment-177" data-wpel-link="internal">Valueer</a>.</p>
<p>Servus David, </p>
<p>danke für die Blumen, wir geben uns auch wirklich Mühe Mehrwert zu generieren und auch mal persönliche Ansichten zu zeigen. Das sind gute Punkte, die du da ansprichst. </p>
<p>Das mit dem Alter der DAX-Unternehmen hatte ich so auf den ersten Blick gar nicht auf dem Schirm, da bin ich ganz ehrlich. Tradition kann auch was Gutes sein, aber im Sinne neuer Technologien hinkt Deutschland doch schon arg hinterher.<br />
Bei den Unternehmen von Welt gebe ich dir Recht, aber ich sehe dort bei einigen die glänzende Fassade auch langsam bröckeln, wenn ich vor allem an die Premium-Automobilhersteller wie VW, Audi und Co. denke. Ich erkenne die Leistung der Vergangenheit durchaus an, aber viele Unternehmen haben sich für meinen Geschmack ein wenig zu lange auf ihren Lorbeeren der Vergangenheit ausgeruht, worunter dann auch neue Innovationen nicht in Gang kamen.<br />
Nichtsdestotrotz gibt es vor allem im Mittelstand in Deutschland auch noch wundervolle Unternehmen. Im Gegensatz zu den USA sind viele nur nicht börsennotiert und gar nicht auf dem Radar der Öffentlichkeit.<br />
Bei deiner zweiten Reihe würde ich dir zustimmen, da sind schon ein paar Perlen mit dabei. </p>
<p>Zum Thema Eigenkapitalquote hast du natürlich Recht. Ich habe diese Quote einfachheitshalber angenommen, damit die Übersichtlichkeit nicht flöten geht. Aber es stimmt natürlich, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann und es sinnvoller ist die Kennzahlen auch an die Branchen anzupassen. Ich wollte in dem Beispiel nur verdeutlichen wie oft DAX-Unternehmen an meinen &#8222;idealtypischen&#8220; Werten vorbeischrammen. In den USA hat der Durchschnitt der Unternehmen an sich schon eine höhere Eigenkapitalquote als in Deutschland. Das muss natürlich nichts Schlechtes sein, aber eine geringe Verschuldung ist für sich betrachtet natürlich positiv zu sehen aus Investorensicht. 😉</p>
<p>Danke für deinen ausführlichen und reflektierten Kommentar, so etwas lese ich wirklich sehr gerne!</p>
<p>Beste Grüße<br />
Andreas</p>
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		<title>
		Von: Valueer		</title>
		<link>https://bavarian-value.de/2019/10/24/ausgabe-80-wieso-ich-keine-dax-titel-im-depot-habe/#comment-177</link>

		<dc:creator><![CDATA[Valueer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2019 04:37:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Andreas,

guter Beitrag, lese eure Artikel immer gern! In den DAX kannst fast nicht investieren. Der Index an sich ist ziemlich einseitig wie du feststellst, er bildet die Unternehmen hierzulande nicht wirklich ab. 

Mach dir mal den Spaß und lege die Jahreszahlen der Gründung neben die DAX-Unternehmen und du erkennst woran Deutschland krankt! 

Im Schnitt wurde das DAX-Unternehmen 1920 gegründet ist also 99 Jahre alt (und das nur bei beschönigter Berechnung, wenn man für Spinn-offs wie Covestro, Telekom oder Post das Jahr der AG-Gründung 2015 bzw. 1995 annimmt, nicht die tatsächliche Gründung als Staatsbehörde oder uneigenständiges Unternehmen). Die meisten Unternehmen stammen aus 1870 - 1916, also der Kaiserzeit. Unsere Vorfahren hatten damals offensichtlich eine Gründer/ unternehmensfreundlichere, risikoreichere Mentalität als wir heutzutage. Zudem weniger Regulierung und Bürokratie.

In der Nische funktioniert vieles ganz gut bei uns, aber richtige Unternehmen &quot;von Welt&quot; sind kaum welche die letzten 100 Jahre entstanden. SAP, VW, Adidas sind da Ausnahmen. Bei fast allen neueren, zukunfsträchtigen Branchen ist Deutschland/ Europa nicht oder nicht wesentlich dabei (Software, e-commerce, KI, Cloud, Biotechnologie und demnächst 3D-Druck, Drohnen). Das drückt der DAX meiner Ansicht nach aus.

Wobei es doch tolle Unternehmen in der zweiten Reihe gibt wie Nemetschek, RIB Software, Zalando, United Internet, Bechtle, Flughafen Zürich.

Das Problem &quot;PROBLEM 2: KENNZAHLEN&quot; sehe Ich eher als dein Problem. Ich denke starre 35% EK-Quote über alle Branchen hinweg ist nicht der richtige Weg. Colgate-Palmolive operierte bis vor 3 Jahren mit negativer EK-Quote, derzeit mit nur 1,6%. Ich bin kein Fan davon aber sie können es sich dank planbarer Cashflows und konjunkturunabhängigem Geschäftsmodell leisten. Das sieht bei den Autobauern wieder ganz anders aus. Man sollte also für jedes Geschäftsmodell/ Branche schauen was notwendig ist. 

Grüße vom Bodensee
Valueer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Andreas,</p>
<p>guter Beitrag, lese eure Artikel immer gern! In den DAX kannst fast nicht investieren. Der Index an sich ist ziemlich einseitig wie du feststellst, er bildet die Unternehmen hierzulande nicht wirklich ab. </p>
<p>Mach dir mal den Spaß und lege die Jahreszahlen der Gründung neben die DAX-Unternehmen und du erkennst woran Deutschland krankt! </p>
<p>Im Schnitt wurde das DAX-Unternehmen 1920 gegründet ist also 99 Jahre alt (und das nur bei beschönigter Berechnung, wenn man für Spinn-offs wie Covestro, Telekom oder Post das Jahr der AG-Gründung 2015 bzw. 1995 annimmt, nicht die tatsächliche Gründung als Staatsbehörde oder uneigenständiges Unternehmen). Die meisten Unternehmen stammen aus 1870 &#8211; 1916, also der Kaiserzeit. Unsere Vorfahren hatten damals offensichtlich eine Gründer/ unternehmensfreundlichere, risikoreichere Mentalität als wir heutzutage. Zudem weniger Regulierung und Bürokratie.</p>
<p>In der Nische funktioniert vieles ganz gut bei uns, aber richtige Unternehmen &#8222;von Welt&#8220; sind kaum welche die letzten 100 Jahre entstanden. SAP, VW, Adidas sind da Ausnahmen. Bei fast allen neueren, zukunfsträchtigen Branchen ist Deutschland/ Europa nicht oder nicht wesentlich dabei (Software, e-commerce, KI, Cloud, Biotechnologie und demnächst 3D-Druck, Drohnen). Das drückt der DAX meiner Ansicht nach aus.</p>
<p>Wobei es doch tolle Unternehmen in der zweiten Reihe gibt wie Nemetschek, RIB Software, Zalando, United Internet, Bechtle, Flughafen Zürich.</p>
<p>Das Problem &#8222;PROBLEM 2: KENNZAHLEN&#8220; sehe Ich eher als dein Problem. Ich denke starre 35% EK-Quote über alle Branchen hinweg ist nicht der richtige Weg. Colgate-Palmolive operierte bis vor 3 Jahren mit negativer EK-Quote, derzeit mit nur 1,6%. Ich bin kein Fan davon aber sie können es sich dank planbarer Cashflows und konjunkturunabhängigem Geschäftsmodell leisten. Das sieht bei den Autobauern wieder ganz anders aus. Man sollte also für jedes Geschäftsmodell/ Branche schauen was notwendig ist. </p>
<p>Grüße vom Bodensee<br />
Valueer</p>
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