Ausgabe #133: Inside Lotus Bakeries – Leckeres Wachstum aus Belgien


Heute sind wir einmal mehr in unserem Circle of CompetenceSüßwaren“ unterwegs. Dabei werfen wir einen Blick zu unseren belgischen Nachbarn und schauen uns ein relativ kleines Unternehmen an, welches primär wirklich leckere Kekse herstellt. In der heutigen Inside-Analyse geht‘s um Lotus Bakeries.


Lotus Bakeries NV

Lotus Bakeries ist ein belgischer Lebensmittelkonzern. Die Belgier haben sich auf Gebäck und Snacks spezialisiert, welche sie in über 60 Länder vertreiben. Das bekannteste Produkt des Konzerns sind die karamellisierten Lotus Biscoff Kekse. Das Gebäck kennt man auch bei uns, wo es anfangs vor allem in Cafés und Restaurants zum Kaffee gereicht wurde. Daher stammt auch der Name Biscoff, eine Kombination aus „biscuit“ und „coffee“. Mittlerweile haben die leckeren Kekse bei uns den Weg in die Supermarktregale gefunden. Auf den Keksen aufbauend gibt es heute auch einen Aufstrich und Eiscreme.

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Lotus Biscoff Craving Cups (Quelle: YouTube)


Weitere Produkte des belgischen Lebensmittelunternehmens sind bspw. Waffeln und Madeleines ebenfalls unter der Marke Lotus, die Frucht- & Nussriegel von Nākd, die Energieriegel von TREK, die Fruchtsnacks für Kinder von BEAR, Kiddylicious– Snacks für Babies und Kleinkinder, Dinosaurus-Kekse, Peijnenburg Lebkuchen und Annas Pepparkakor, der beliebteste Pfefferkuchen Schwedens. Ok, bis auf die Lotus-Kekse kennt man bei uns nicht viele der Marken von Lotus Bakeries – zumindest wir nicht. Aber dafür erfreut sich das Kernprodukt weltweit immer größerer Beliebtheit. Diese wird durch die immer weiter vorangetriebene Globalisierung der Lotus Biscoff Marke stetig erhöht.

(Lotus Biscoff; Vgl. Lotus Bakeries: https://www.lotusbakeries.com/annual-half-year-reports)


Das Unternehmen berichtet simpel nach geographischen Regionen:

  • Belgium: Umsätze des Sales Office Belgien und konzerninterne Umsätze aus belgischer Produktion
  • France: Umsätze des Sales Office Frankreich und konzerninterne Umsätze aus französischer Produktion
  • The Netherlands: Umsätze des Sales Office Niederlande und konzerninterne Umsätze aus niederländischer Produktion
  • UK: Umsätze des Sales Office UK, von Natural Balance Foods (Nākd, TREK), von Urban Fresh Foods (BEAR), von Kiddylicious und aus der Produktion von Lotus South Africa Manufacturing
  • Other: Umsätze aus Ländern ohne eigenes Sales Office und die Umsätze der Sales Offices in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik / Slowakei, USA, Spanien, Italien, China, Südkorea, Schweden / Finnland

Historie

1932

Der belgische Bäcker Jan Boone Sr. stellt einen karamellisierten Keks her und nennt ihn nach der Lotusblume.

1956

Boone beginnt die Kekse einzeln zu verpacken damit diese als „Kaffeebeilage“ in Restaurants und Cafés serviert werden können.

1974

Karel Boone, Sohn des Gründers Jan Boone Sr., wird CEO.

1980

Lotus expandiert nach Asien.

1986

Der Produktname „Biscoff“, als Kombination von „biscuit“ und „coffee“ wird eingeführt.

1988

Lotus Bakeries geht an die Brüsseler Börse.

1998

Das belgische Unternehmen erwirtschaftet zum ersten Mal einen Jahresumsatz von über 100 Mio. €.

2006

Das Unternehmen Peijnenburg wird übernommen und damit das Produktportfolio um Lebkuchen erweitert.

2008

Der Lotus Biscoff Aufstrich wird eingeführt.

2011

Jan Boone wird CEO.

2012

Lotus übernimmt die Keks-Marke Dinosaurus.

2015

Die Kinder-Fruchtsnacks-Marke BEAR wird übernommen und das Unternehmen geht eine strategische Partnerschaft mit Natural Balance Foods (NBF) mit den Marken Nākd und TREK ein.

2017

Die USA wird der größte Markt für Lotus Biscoff.

2018

Mit der Übernahme von Kiddylicious wird das Portfolio von Lotus um Baby-Snacks erweitert.

2019

Die Lotus Biscoff Ice Cream wird weltweit eingeführt.

2020

Lotus übernimmt die restlichen Anteile von Natural Balance Foods (NBF) und führt die Lotus Biscoff Schokolade in Belgien ein.


Gegenwart

Stürzen wir uns gleich auf die taufrisch eingetroffenen Jahreszahlen von 2020.

(Lotus Bakeries Schlüsselindikatoren für 2020; Vgl. Lotus Bakeries: https://www.lotusbakeries.com/annual-half-year-reports)


Insgesamt konnte der Umsatz in 2020 trotz Corona um 8,3% gesteigert werden von 613 Mio. € in 2019 auf 663 Mio. €. Fast im Gleichschritt konnte man das EBIT um knapp 6% von 101 Mio. € auf 107 Mio. € steigern. Auch der Gewinn konnte gesteigert werden und steht 2020 mit 83 Mio. € in den Büchern im Vergleich zum Vorjahr mit 76 Mio. € – eine Steigerung von knapp 9%.
Lotus Bakeries nennt zwar keine konkreten Zahlen, dennoch sprechen sie davon, dass vor allem Lotus Biscoff für das gute Ergebnis verantwortlich war mit mehr als 10% Wachstum. Das hängt wohl auch mit neuen Produkten rund um den Karamell-Keks zusammen. Denn im ersten Halbjahr 2020 kamen die Lotus Biscoff Sandwich Cookies auf den Markt, gefolgt von der ersten Lotus Biscoff (Spekulatius-) Schokolade, die seit dem zweiten Halbjahr in belgischen Supermarktregalen zu finden ist.

(Lotus Biscoff Sandwich Cookies und Lotus Biscoff Schokolade; Vgl. Lotus Bakeries: https://www.lotusbakeries.com/press-releases)


Laut eigenen Angaben konnte man im Bereich „out-of-home“, der beispielsweise aus Cafés, Restaurants, Kreuzfahrtschiffen, Themenparks und was es sonst noch so da draußen gibt immer noch leicht wachsen, was trotz diverser Lockdowns weltweit eine starke Leistung darstellt.
Im ersten Halbjahr 2020 lief es jedoch für den Bereich Natural Foods nicht so rosig. Sowohl Nākd als auch TREK und BEAR mussten aufgrund der Lockdowns starke Verluste hinnehmen. Jedoch wurden von Juli bis Dezember wieder das Vorjahresniveau erreicht.
Lotus hat zudem noch die Kategorie Local Heroes, in der vor allem regionale Spezialitäten in Märkten wie Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Schweden zu finden sind. Flaggschiff hier ist unangefochten Annas Pepparkakor, die um mehr als 20% wachsen konnten. Am ehesten ist Pepparkakor wohl mit unseren Lebkuchen zu vergleichen.
Darüber hinaus werden die Produktionskapazitäten sowohl in Belgien als auch in den USA weiter ausgebaut. Außerdem wurden im Mai 2020 die übrigen Aktien der Natural Balance Foods gekauft, weswegen Lotus jetzt im Bereich Natural Foods die volle Kontrolle über die Marken Nākd und TREK hat.

Bereits 2019 legte Lotus Bakeries einen eigenen Corporate Venture Fonds mit dem Namen Fast Forward 2032 auf. Dieser hat 40 Mio. € zur Verfügung und soll sich hauptsächlich um vielversprechende junge Unternehmen in den USA, Kanada, Europa und Großbritannien kümmern, die vermehrt einen Fokus auf gesunde Snacks legen. Der Fonds hat 2020 auch gleich zweimal „zugeschlagen“. Im August 2020 wurde sich an Love Brands beteiligt, die einen Mais-Snack in den USA herstellen und diesen in Großbritannien und den USA vertreiben. Im Dezember 2020 kam noch Partake Foods dazu, die Cookies herstellen, die keine der acht Hauptallergene (wie Milch, Eier, Nüsse & Co.) enthalten und somit auch das Prädikat vegan und glutenfrei innehaben. Aber der Fonds soll sich nicht nur um neue Produkte kümmern, sondern auch Ausschau nach innovativen Verpackungskonzepten halten. Man hat sich zum Ziel gesetzt in 2025 nur noch komplett recycelbare Verpackungen im Sortiment zu haben.


Kennzahlenanalyse

(eigene Berechnungen)


Betrachten wir die fundamentalen Kennzahlen von Lotus Bakeries. Die Eigenkapitalquote gefällt uns mit über 50% in 2020 natürlich sehr gut. Auch der Trend ist schön, da man in 2015 noch eine EK-Quote von 38% hatte und diese seitdem kontinuierlich steigern konnte. Der dynamische Verschuldungsgrad ist 2020 trotz Corona ebenfalls solide mit 313%. In Anbetracht der starken Konkurrenz auf dem Süßigkeitenmarkt sind auch die EBIT-Marge und operative Cash Flow Marge auf einem guten Niveau. Was uns gefällt ist die Eigenkapitalrendite, die trotz steigender EK-Quote mindestens auf dem gleichen Niveau wie in den Vorjahren gehalten werden konnte. Alles in allem zeigt auch das Jahr 2020, das Lotus Bakeries eine gewisse Widerstandsfähigkeit besitzt und auch in Krisenjahren gute Ergebnisse vorzeigen kann.


Qualitative ANalyse

Das Geschäft von Lotus Bakeries besteht darin Kekse, Eis, Waffeln & diverse andere Süßigkeiten und Snacks herzustellen und zu verkaufen. Dabei reportet das Unternehmen in geographischen Regionen wie Belgien, Frankreich, Niederlande, Großbritannien und Andere.
Trotzdem gibt es drei sogenannte strategische Säulen:
Die erste Säule besteht aus dem Klassiker, den Lotus Biscoff Keksen und alles was sonst noch damit gemacht wird wie Brotaufstrich oder Eis. Die zweite Säule nennt sich Natural Foods und beinhaltet mit Snacks von Nākd, BEAR, TREK und Kiddylicious eher gesunde Süßigkeiten. Die dritte Säule sind die Local Heroes in Belgien, den Niederlanden und Frankreich, welche die lokalen Spezialitäten wie Lotus Cakes (Belgien), Dinosaurus (Belgien und Frankreich) und Annas Pepparkakor (Schweden) verwalten.
Dabei hat Lotus 21 Vertriebsbüros auf der ganzen Welt, die sich darum kümmern vor Ort mit den verschiedenen Supermarktketten, Restaurants oder anderen Einrichtungen zusammenzuarbeiten. Alle Produkte werden in eigener Produktion – in einem der insgesamt 12 Produktionsstätten – hergestellt.

Zum Glück gibt es für jeden Markt die passende Statistik. Der globale Keks-Markt soll über die nächsten 5 Jahre durchschnittlich mit 5% pro Jahr wachsen. Ein noch größeres Wachstumspotential haben dabei gesunde Snacks. Sei es nun vegan, glutenfrei oder zuckerfrei, der Markt für gesunde Snacks boomt. Dabei darf nicht übersehen werden, dass der Markt für Süßigkeiten prinzipiell heiß umkämpft ist. Man braucht nur einmal ins Süßigkeitenregal im Supermarkt schauen um zu sehen was sich hier nicht alles für Marken tummeln. Da ist es umso wichtiger starke Marken zu haben. Vor allem in den Heimatmärkten Belgien, Niederlande und Frankreich sind die Produkte von Lotus sehr bekannt und quasi jedes Kind kennt sie. Bei uns beispielsweise sieht das wieder komplett anders aus. Von einem Burggraben zu sprechen wäre daher zu viel des Guten.

Jan Boone ist bereits seit 2011 CEO von Lotus Bakeries. Er ist der Schwiegersohn des ehemaligen CEO Karel Boone und führt somit die Tradition des Familienunternehmens weiter.
Das führt uns auch schon zur Aktionärsstruktur:

(Aktionärsstruktur von Lotus Bakeries; Vgl. Lotus Bakeries: https://www.lotusbakeries.com/shareholders-structure)


Größter Aktionär ist mit knapp 71% der Stimmrechte Stichting Administratiekantoor van Aandelen Lotus Bakeries (“STAK“). Dahinter verbergen sich die Gründerfamilien Boone und Stevens, denen nach wie vor die große Mehrheit des Unternehmens gehört. Damit bekommt Lotus Bakeries das Prädikat Familienunternehmen. Lotus hat darüber hinaus seit Jahren eine konstante Anzahl an Aktien und verändert diese auch nicht. 


Konkurrenz- & Wettbewerbsanalyse

(eigene Berechnungen)


Für unsere Konkurrenzanalyse haben wir eine illustre Runde an Süßigkeiten- & Snackunternehmen zusammengestellt. Mit dabei sind: 

  • der größte Lebensmittelkonzern der Welt, Nestlé mit z.B. Nesquick, KitKat, Mövenpick, Lion Cereals, Smarties
  • Mondelēz International mit z.B. Oreo, Milka, Toblerone, Cadbury, Lu und TUC
  • Kellogg mit Kellogg’s, Froot Loops, Pringles, Pop-Tarts
  • Hershey mit Reese’s Peanut Butter Cups und Hershey’s Kisses
  • der Schweizer Premium-Schokoladenproduzent Lindt & Sprüngli mit den bekannten Lindt-Produkten wie der Lindt Goldhase oder Lindor
  • der US-amerikanisches Gebäckkonzern Hostess Brands mit den aus Zombieland bekannten Twinkies, Snoballs und Ho Hos
  • der eher kleine US-amerikanische Schokoladenproduzent Rocky Mountain Chocolate Factory

Man kann sehr schnell erkennen, dass Lotus Bakeries zu den kleineren Unternehmen in der Branche gehört. So ist bspw. Nestlé insgesamt 115-mal so groß wie die Belgier. Aber auf die Größe kommt’s ja oftmals nicht unbedingt an. Ein Blick auf die Kennzahlen zeigt, dass Lotus hier oben mitspielt. Bei der Eigenkapitalquote gehört man mit Lindt und Rocky Mountain zu den Top 3. Mit Hershey und Nestlé zählt man ebenfalls zu den drei Unternehmen mit der höchsten EBIT-Marge. Und trotz der hohen EK-Quote kann sich auch die Eigenkapitalrendite sehen lassen. Bei den Kennzahlen spielen die Belgier also ganz vorne mit.

Der Markt ist ziemlich fragmentiert, es gibt also sehr viele Unternehmen (groß und klein), die mitmischen und dementsprechend ist der Konkurrenzdruck auch hoch. Trotzdem schafft es das kleine belgische Unternehmen die hohen Wachstumsraten bei gleichbleibend hohen Margen aufrecht zu erhalten. 2015 erzielte man noch einen Umsatz von 411 Mio. € bei einer EBIT-Marge von 15,3%. 2020 erwirtschaftete man 663 Mio. € – Steigerung von 61,3% – bei 16,1% EBIT-Marge. Zum Vergleich konnten Lindt und Hershey ihre Umsätze in dieser Zeit lediglich um 10,0% bzw. 10,3% steigern. Natürlich hinkt der Vergleich dahingehend, dass größere Unternehmen sich mit dem Wachstum schwerer tun. Es zeigt jedoch sehr schön, dass Lotus ein für die Branche überdurchschnittliches Wachstum an den Tag legt, damit Marktanteile gewinnt und auch, dass es in so „langweiligen“ Branchen wie bei Süßigkeiten und Keksen trotzdem kleine Player mit viel Potential gibt.


Risiken

Bei Konsumgüterunternehmen, egal ob im Lebensmittelbereich wie Lotus, McCormick, General Mills oder anderen Konsumgütern wie Procter & Gamble herrscht extremer Konkurrenzkampf am Supermarktregal. Jeder versucht die besten Platzierungen zu bekommen und die Kunden bei jedem Wocheneinkauf aufs Neue von seinen Produkten zu überzeugen. Hierbei hilft eine starke Markenbindung. Lotus Bakeries ist zwar auf Wachstumskurs, trotzdem hat es weltweit noch nicht die Bekanntheit der Produkte von Mars, Ferrero oder Lindt erreicht. Das bedeutet auch, dass ein möglicher Burggraben aufgrund von starken Marken wohl eher noch im „Entwicklungsstadium“ ist – vorhanden ist er jedenfalls noch nicht wirklich.

Das bringt uns auch schon zum zweiten Punkt: Die Konkurrenz besteht nicht nur aus Unternehmen der Gebäck-& Süßwarenbranche, sondern auch aus Supermarktketten und Discountern, die mit ihren Eigenmarken den „alteingesessenen“ Konsumgüterunternehmen die Plätze im Regal und damit ich auch die Kunden streitig machen. Hier ist ebenfalls die Markenstärke bzw. -bindung der effektivste Schutz, wenn auch nicht unüberwindbar – um den Bogen wieder in Richtung Burggraben zu bekommen. Lotus fehlt dieser Schutz unserer Meinung nach noch, aber durch das überdurchschnittliche Wachstum ist man zumindest auf dem richtigen Weg.


Bewertung

Wir gehen von einer langfristigen Wachstumsrate der Owner Earnings von 3,0% aus. Diese setzt sich aus einer Inflationsrate von 1,5% und einem angenommen organischen Wachstum von 1,5% zusammen.

Bei aktuellen Owner Earnings von 11 Mio. € (2020) ergeben sich folgende Werte:

Fairer Wert: 1.694 €

10% Sicherheitsmarge: 1.525 €

20% Sicherheitsmarge: 1.355 €

30% Sicherheitsmarge: 1.186 €

40% Sicherheitsmarge: 1.016 €

Buchwert: 532 €

Derzeitiger Aktienkurs (24.04.2021): 4.444 €

Die Erklärung unserer Unternehmensbewertung findet ihr in Ausgabe #11


Fazit


Die Belgier überzeugen uns. Zunächst einmal mögen wir das Produkt – die Lotus Biscoff Kekse. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Es ist ein klassisches Familienunternehmen – Pluspunkt. Das kleine Unternehmen legt zudem ein überdurchschnittliches Wachstum an den Tag. Und schlussendlich sind die fundamentalen Kennzahlen von Lotus auch ziemlich beeindruckend. Aber natürlich ist nicht alles tutti. Der Süßwarenmarkt ist hart umkämpft und genau hier ist ein Burggraben aufgrund von starken Marken mehr als vorteilhaft. Diesen Burggraben sehen wir bei Lotus (noch) nicht. Wir glauben aber, dass die Belgier, wenn sie so weitermachen, in der Lage sind nach und nach einen Graben auszuheben.
Insgesamt ist Lotus bei uns sehr weit oben auf der Watchlist. Stimmt der Preis – also die Bewertung – haben die Belgier gute Chancen bei uns ins Portfolio zu wandern.
Außerdem sollte man vielleicht noch wissen, dass der Gebäckproduzent nicht wirklich viel von Aktiensplits hält. Daher notiert die Aktie aktuell auch bei über 4.000 € – es gibt nur knapp über 800.000 Aktien.


Jetzt seid ihr wieder gefragt: Kennt ihr das Unternehmen? Wie ist eure Einschätzung von Lotus Bakeries? Und was haltet ihr von den Lotus Biscoff Keksen? Schreibt uns eure Meinung! Gerne könnt ihr euch auch unserer Facebook-Gruppe The Value Investing Circle anschließen.
Außerdem könnt ihr hier einen Blick auf unser wikifolio werfen.


Abschließend wünschen wir euch wie immer noch einen schönen Tag und viel Spaß und Erfolg beim Investieren!


Eure freundlichen Value Investoren aus der bayrischen Nachbarschaft


Andreas & Daniel


Weitere Quellen

Lotus Bakeries: https://www.lotusbakeries.com/annual-half-year-reports
Lotus Bakeries: https://www.lotusbakeries.com/history
Lotus Biscoff Deutschland: https://www.lotusbiscoff.com/de-de/uber-uns
Lotus Bakeries: https://www.lotusbakeries.com/annual-half-year-reports
Mordorintelligence: https://www.mordorintelligence.com/industry-reports/biscuits-market


Disclaimer


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